Entstand die Krankheit Lyme-Borreliose bei der biologischen Forschung der US-Armee? US-Parlament verlangt jetzt Aufklärung. In den USA erkranken jedes Jahr zwischen 300.000 und 427.000 Menschen an Lyme-Borreliose, in Europa 65.000. Eine Impfung ist nicht möglich. Willy Burgdorfer: Die Krankheit hat sich ausgebreitet, nachdem in den 60er-Jahren ein militärisches Experiment fehlgeschlagen ist. US-Parlament fordert jetzt Aufklärung: Stimmt es, dass das US-Militär an biologischen Waffen forschte, Insekten wie Flöhe, Mücken und Zecken züchtete und sie mit für Menschen gefährlichen Pathogenen infizierte, um sie in Feindesland aus der Luft abzuwerfen. Geht die Ausbreitung der Lyme-Borreliose auf dieses Experiment zurück.

USA

Pentagon soll an Zecken als Biowaffe geforscht haben

Schweizer Forscher: Lyme-Borreliose entstand aus militärischem Experiment – US-Abgeordnete verlangen Aufklärung

17. Juli 2019, 13:01

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Zecken können die Lyme-Borreliose übertragen.
Chris Smith ist auch Vorsitzender des Kongressausschusses, der sich mit der Lyme-Borreliose beschäftigt.
Willy Burgdorfer, nach dem der Erreger Borrelia burgdorferi benannt ist, impft im Rocky Mountain Laboratory in Hamilton Zecken.

Das US-Repräsentantenhaus fordert, eine Untersuchung einzuleiten, die sich mit der möglichen Verwendung von Zecken als Biowaffe befasst. Die Mehrheit der Abgeordneten unterstützte bei der Abstimmung am 11. Juli einen Antrag des republikanischen Parlamentariers Chris Smith (New Jersey). Dieser fordert das Verteidigungsministerium auf, Auskunft über “Experimente mit Zecken und anderen Insekten” zu geben, die zwischen 1950 und 1975 stattgefunden haben sollen.

Smith begründet seinen Antrag mit der Lektüre des im Mai erschienenen Buchs “Bitten: The Secret History of Lyme Disease and Biological Weapons” der Stanford-Medizinerin Kris Newby. In diesem wird Willy Burgdorfer, der Entdecker der Lyme-Borreliose, mit der Aussage zitiert, die Krankheit habe sich ausgebreitet, nachdem in den 60er-Jahren ein militärisches Experiment fehlgeschlagen sei.

Infizierte Insekten

Der 2004 verstorbene Schweizer forschte für das US-Militär an biologischen Waffen. Zu seinen Aufgaben zählte es Burgdorfer zufolge, Insekten wie Flöhe, Mücken und Zecken zu züchten und diese mit für Menschen gefährlichen Pathogenen zu infizieren. Die Insekten hätten dem Buch zufolge in Feindesland aus der Luft abgeworfen werden sollen.

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In den USA seien nicht infizierte Tiere in Wohngegenden ausgesetzt worden, um deren Ausbreitung zu erforschen. Gezüchtet wurden die Insekten Newby zufolge in den Forschungszentren Fort Detrick in Maryland und auf Plum Island (New York), beide im Osten der USA. Präsident Richard Nixon untersagte 1969 weitere Forschungen an Biowaffen, seitdem darf das Militär nur noch erkunden, wie Soldaten vor diesen geschützt werden können, erklärt Smith. Die Krankheit wurde erstmals 1975 in Old Lyme, Connecticut, entdeckt.

Senat muss zustimmen

Das Auskunftsbegehren des Repräsentantenhauses ist Teil des Verteidigungsbudgets. Der Senat hat einen eigenen Gesetzesentwurf eingebracht, in dem biologische Waffen nicht erwähnt werden. Nun müssen sich die beiden Kammern des US-Kongresses auf einen gemeinsamen Entwurf einigen.

Die Ausbreitung der Lyme-Borreliose in den USA.

In den USA erkranken jedes Jahr zwischen 300.000 und 427.000 Menschen an Lyme-Borreliose, in Europa 65.000. Eine Impfung ist nicht möglich, seit der Hersteller Glaxo Smith Kline 2002 einen Impfstoff wegen schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen hat. (bed, 17.7.2019) https://www.derstandard.de/story/2000106381663/pentagon-soll-an-zecken-als-biowaffe-geforscht-haben

BorreliosePentagon soll prüfen, ob es manipulierte Zecken freigesetzt hat

Klingt nach Verschwörungstheorie: Hat das US-Verteidigungsministerium Zecken zu biologischen Waffen gemacht und einen Ausbruch von Borreliose verursacht? Das Repräsentantenhaus verlangt eine Untersuchung.

BorreliosePentagon soll prüfen, ob es manipulierte Zecken freigesetzt hat

Klingt nach Verschwörungstheorie: Hat das US-Verteidigungsministerium Zecken zu biologischen Waffen gemacht und einen Ausbruch von Borreliose verursacht? Das Repräsentantenhaus verlangt eine Untersuchung.DPA/Patrick Pleul

Lyme-Borreliose ist die mit Abstand am häufigsten durch Zecken verbreitete KrankheitMittwoch, 17.07.2019   15:35 Uhr

Es klingt skurril: Das Pentagon soll aufklären, ob die Ausbreitung von Lyme-Borreliose auf Experimente des Verteidigungsministeriums zurückgeht. Das US-Repräsentantenhaus will demnach vom Generalinspekteur des US-Verteidigungsministeriums prüfen lassen, ob die USA zwischen 1950 und 1975 Untersuchungen an Zecken und Insekten durchgeführt haben. Es soll dabei auch geklärt werden, ob diese als biologische Waffen entwickelt wurden und aus den Laboren entkommen sein könnten.

Lyme-Borreliose ist die mit Abstand am häufigsten durch Zecken verbreitete Krankheit. Laut Schätzungen des US-Zentrums zur Kontrolle und Prävention von Krankheiten CDC infizieren sich jedes Jahr 300.000 Menschen in den USA mit der Krankheit. Die Symptome sind vielfältig: Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Hautausschlag. Die Infektion ist mit Antibiotika behandelbar. Wird sie jedoch nicht festgestellt, können die Bakterien das Rückenmark und das Gehirn befallen und dadurch beispielsweise Lähmungen verursachen.

“Wer hat es angeordnet?”

Der Vorgang geht auf die Initiative eines Republikaners zurück: Chris Smith sitzt für den US-Bundesstaat New Jersey im Repräsentantenhaus und hat in mehreren Büchern und Artikeln Hinweise darauf gefunden, dass in Einrichtungen der US-Regierung in Fort Detrick, Maryland, Plum Island und New York umfangreiche Forschungsarbeiten an Insekten und Zecken stattgefunden hätten, um diese als Waffen zu nutzen. “Wenn das wahr ist, was waren die Parameter des Programms? Wer hat es angeordnet?”, fragte Smith kürzlich während einer Debatte im US-Repräsentantenhaus.

Smith beruft sich vor allem auf das Mitte Mai veröffentlichte Buch “Bitten: The Secret History of Lyme Disease and Biological Weapons” von Kris Newby, Autorin an der Stanford School of Medicine, die nach eigenen Angaben selbst an Lyme-Borreliose erkrankte. Laut Newby war der 2014 verstorbene Entdecker der Krankheit, Willy Burgdorfer, auch Experte für Biowaffen. Gemeinsam mit anderen Forschern habe er Zecken mit Erregern ausgestattet, um “schwere Behinderungen, Krankheiten oder sogar Todesfälle bei möglichen Feinden zu verursachen”, sagte Politiker Smith.

Ob es wirklich zu der Untersuchung kommen wird, ist unklar. Der Antrag wurde einem Gesetzentwurf über Verteidigungsaufgaben zugefügt, der noch mit der Version aus dem Senat in Einklang gebracht werden muss.

Borreliose wird durch verschiedene Arten von Borrelien-Bakterien verursacht, die im Darm der Zecke vorkommen können. Beginnt die Zecke, Blut zu saugen, wandern die Borrelien in ihre Speicheldrüsen und können mit dem Speichel auf den Gestochenen übertragen werden. Bis es dazu kommt, vergehen allerdings mehrere Stunden. Deswegen kann eine rasche Entfernung der Zecke eine Infektion verhindern. Schätzungen zufolge infizieren sich in Deutschland jährlich 60.000 bis 200.000 Menschen über einen Zeckenstich mit Borreliose. https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/borreliose-pentagon-soll-pruefen-ob-es-veraenderte-zecken-freigesetzt-hat-a-1277705.html

Links

The Guardian: House orders Pentagon to review if it exposed Americans to weaponised ticks

CBS: House passes amendment ordering Pentagon to review whether U.S. experimented with weaponizing ticks

Lyme-Borreliose

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Dieser Artikel behandelt eine Infektionskrankheit des Menschen. Für die Erkrankung bei Hunden siehe Lyme-Borreliose des Hundes.
Klassifikation nach ICD-10
A69.2Lyme-Krankheit
Erythema chronicum migrans durch Borrelia burgdorferi
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Lymeborreliose oder Lymekrankheit ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi oder verwandte Borrelien aus der Gruppe der Spirochäten ausgelöst wird. Die in drei Stadien verlaufende Erkrankung kann verschiedene Organein jeweils verschiedenen Stadien und Ausprägungen betreffen, speziell die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. Bei dem dritten Stadium der Erkrankung könnte es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handeln. Die Infektion mit Borrelia burgdorferikommt beim Menschen, verschiedenen Säugetieren und Vögeln vor und geschieht in der Regel über einen Zeckenstich. Der Infektionsweg verläuft von einem Reservoirwirt über Zecken wie den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) als Überträger (Vektor), sehr selten auch durch fliegende Insekten (Pferdebremsen, Stechmücken).[1]

Inhaltsverzeichnis

Entdeckung, Namensgebung und Ursprung

Die Bezeichnung Lyme-Borreliose setzt sich zusammen aus dem Namen des amerikanischen Ortes Lyme, in dem das Krankheitsbild 1975 nach gehäuftem Auftreten von Gelenksentzündungen in Verbindung mit Zeckenstichen erstmals beschrieben wurde,[2] und aus der Bezeichnung der Erregerfamilie, die nach dem französischen Bakteriologen Amédée Borrel benannt ist. Dem US-amerikanischen Bakteriologen Willy Burgdorfer gelang 1981 erstmals der Nachweis der neu entdeckten Borrelia-Art aus Zecken und 1982 ihre Anzucht.[2] Ihm zu Ehren wurde diese Spezies Borrelia burgdorferi benannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Lyme-Borreliose

https://www.krisnewby.com/

Kris Newby

A riveting thriller reminiscent of The Hot Zone, this true story dives into the mystery surrounding one of the most controversial and misdiagnosed conditions of our time—Lyme disease—and of Willy Burgdorfer, the man who discovered the microbe behind it, revealing his secret role in developing bug-borne biological weapons, and raising terrifying questions about the genesis of the epidemic of tick-borne diseases affecting millions of Americans today.

While on vacation on Martha’s Vineyard, Kris Newby was bitten by an unseen tick. That one bite changed her life forever, pulling her into the abyss of a devastating illness that took ten doctors to diagnose and years to recover: Newby had become one of the 300,000 Americans who are afflicted with Lyme disease each year.

As a science writer, she was driven to understand why this disease is so misunderstood, and its patients so mistreated. This quest led her to Willy Burgdorfer, the Lyme microbe’s discoverer, who revealed that he had developed bug-borne bioweapons during the Cold War, and believed that the Lyme epidemic was started by a military experiment gone wrong.

In a superb, meticulous work of narrative journalism, Bitten takes readers on a journey to investigate these claims, from biological weapons facilities to interviews with biosecurity experts and microbiologists doing cutting-edge research, all the while uncovering darker truths about Willy. It also leads her to uncomfortable questions about why Lyme can be so difficult to both diagnose and treat, and why the government is so reluctant to classify chronic Lyme as a disease.

A gripping, infectious page-turner, Bitten will shed a terrifying new light on an epidemic that is exacting an incalculable toll on us, upending much of what we believe we know about it.

Book cover image: Bitten: The Secret History of Lyme Disease and Biological Weapons

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Official Website of the Author of BITTEN

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Praise for BITTEN 

“In this riveting narrative, journalist Kris Newby reveals the backstory behind the bioweaponization of ticks during the Cold War. Her truly frightening report demands we take another look at the hidden complexity of Lyme disease and answer the question: What, exactly, is in those ticks?”
—PAMELA WEINTRAUB, author of Cure Unknown: Inside the Lyme Epidemic and medical/psychology editor, Aeon

“Full of fascinating and sometimes-disturbing information, little of which is widely known.” 
—KIRKUS REVIEW (starred review)

“It’s a creepy, skin-crawling theory that seems to belong in a Stephen King novel.”
—BOOKLIST

“I’ve read the book—couldn’t put it down. The persuasive and frightening information detailed in the book requires a serious and comprehensive investigation to get to the truth”

—CONGRESSMAN CHRIS SMITH (R-NJ)

“In turns a Cold War mystery story, medical memoir, and dogged investigation, BITTEN reveals groundbreaking evidence that sheds important new light on the genesis and evolution of one of the most baffling and controversial diseases of our time.”
—CHARLES PILLER, investigative correspondent, Science 

“Kris Newby got sick, and her investigation led to a dying germ warfare scientist. Her account of this enigmatic man’s life and work is unforgettable, powerful.
This science writer can really write!”
—JORDAN FISHER SMITH, author of Engineering Eden 

“I was hooked from the first chapter. This book will astound and shake you to your core.”
—STEVEN PHILLIPS, MD, Yale-trained, world-renowned expert on zoonotic infections 

“This book is riveting. It is an essential contribution to the history of a global epidemic that is still unfolding.”

—MARY BETH PFEIFFER, author of Lyme: The First Epidemic of Climate Change

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Kris Newby’s new nonfiction book Bitten: The Secret History of Lyme Disease and Biological Weapons($29, Harper Wave) reads like a thriller. There are hidden bank accounts, Russian agents, and government deception. Yes, it’s about ticks.

It all starts with Swiss scientist William Burgdorfer, a former researcher for the U.S. Public Health Service (now the National Institutes of Health) at Rocky Mountain Laboratories of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases, in Montana’s Bitterroot Valley. First joining the lab in the 1950s, Burgdorfer worked to develop vaccines for spotted fever, yellow fever, and other diseases transmitted to humans by bugs. His work led to the discovery in 1982 of the bacterium that causes Lyme disease, Borrelia burgdorferi, named in his honor.

In 2013, Newby saw a videotaped interview of Burgdorfer by indie filmmaker Tim Grey, in which Burgdorfer hinted that our current Lyme disease outbreak may be the result of a bioweapons experiment gone awry. Newby, who herself has had Lyme disease, is aStanford University communications manager and science writer who was asenior producer of the 2009documentary Under Our Skin, which has been criticized for over dramatizing the effects of Lyme disease. Indetailing Newby’s search for evidence of a bioweapon-Lyme link, Bitten also over dramatizes too often: she raises more questions than answers, some that resemble conspiracy.For instance, with little evidence she speculates that Russia could have been involved in a bioweapons release while also asserting that the Centers for Disease Control and Prevention is purposefully hiding the truth about Lyme disease’s spread.

What ismissing from Bitten isan outright admission from Burgdorfer, who was suffering from late-stage Parkinson’s when Newby interviewed him. While Newby characterizes Burgdorfer’s comments to Grey as a confession, her written account of the video reveals less an admission and more an unclear exchange.He says, “Question: Has Borrelia burgdorferi have the potential for biological warfare. Looking at the data, it already has.” 

Burgdorfer never spells things out directly to Newbyeither, nor does she offer irrefutable proof like government documents. While she paves the way perfectly for an explosive revelation, ultimately Burgdorfer only offers vague clues that send her searching, armed with sometimes far-flung theories. 


Newby lays out evidence for her theory with interviews, government documents, and Burgdorfer’s own letters and personal files. She begins with Burgdorfer who, by the early eighties, had three decades of experience working with ticks. At that time, he wasn’t looking for the cause of Lyme disease in the bugs, but instead was studying deer ticks from Long Island to uncover what was triggering spotted fever cases. One day under his microscope he found spirochetes, or corkscrew-shaped bacteria, in a tick, which were eventually tied to Lyme disease. Newby cites scientific journals and Burgdorfer’s letters to explain that before his discovery, he had spent the fifties and sixties injecting microbes like the rabies virus and epidemic typhus (Rickettsia prowazekii)inside lab-grown ticks, which was ultimately used for the U.S. biological weapons program.

 “He was growing microbes inside ticks, having the ticks feed on animals, and then harvesting the microbes from the animals that exhibited the level of illness the military had requested,” Newby writes. Burgdorfer also mixed bacteria and viruses together inside ticks, she explains, which further accelerated the formation of stronger germs.

Over the years, Burgdorfer amassed an extensive collection of tick colonies, becoming “the go-to person for special tick requests for bioweapons,” Newby writes. Burgdorfer’s work was only one part of a larger bioweapons operation, which employed thousands of people and is evidenced in public records. At the end of World War II, the government had bioweapons facilities around the country, including a main research station at Fort Detrick, Maryland. The idea was to experiment with a cocktail of infectious diseases and stick them in bugs, which served as a vehicle for transmission to potential enemy forces. By the late fifties, labs at Fort Detrick were capable of breeding millions of bugs per month, such as mosquitoes that were infected with yellow fever, designed to be released via missiles. In 1969, President Nixon ended all offensive biological weapons programs.  

The theory is that, whether deliberately or accidentally, infected lab-grown ticks were released into the wild as a result of these experiments.Newby weaves in claims that the U.S. government actually did release bioweapons on several occasions. From an interview with an anonymous CIA covert operative, Newby learned of an alleged case involving the military dropping disease-infected ticks over Cuba in the sixties to infect sugarcane workers. The operative’s account appears to be corroborated by a Defense Department memo dubbed Cuba Project, which reveals a proposal to incapacitate sugar cane workers with bioweapon agents in 1962. In another instance, she writes that more than 100,000 radioactive lone star ticks were set free in Virginia as part of a study, citing research in the Journal of Medical Entomology. The most well-documented example Newby presents is Operation Sea Spray, off the coast of San Francisco, when the military sprayed aerosolized simulant containing Serratia marcescens, a microbe that allegedly sent 11 people to the hospital and killed one man

As Bitten progresses, Newby continues to highlight peculiar findings to build her case. She questions the rapid spread of Lyme disease seemingly out of nowhere in the seventies in Connecticut.She details that around the same time Burgdorfer had discovered the Lyme spirochete, he had also found another microbe dubbed the Swiss Agent. When she read through Burgdorfer’s personal papers, Newby learned that he initially thought the Swiss Agent (Rickettsia helvetica)could have been the culprit of Lyme—it was found in blood samples of people diagnosed with the illness. Eventually, though, the Swiss Agent was missing from scientific journals and all but forgotten.Newby investigates whether this microbe is making people sick today. She guesses that the Swiss Agent could be a bioweapon, and Burgdorfer intentionally left the microbe out of his Lyme discovery papers to cover up the origins of a release. 

Newby’s theory rests on the idea that there would be a complex web of cover ups involving several levels of government and scientists, likely scores of people, and it’s tough to believe. It’s unclear how Burgdorfer might have been involved in all of this—either directly with a release or told to cover one up—because it’s all speculation. Newby concedes in the epilogue: “After five years of research, I wasn’t able to find verifiable documents confirming” a release. “I’m not sure why Willy refused to fully disclose the details before his death. Yet, with his passing, the only way to know the truth is for a whistle-blower to step forward or for a classified report to be released.”

Despite Newby’s thorough research, her only connection to a bioweapons accident causing Lyme disease rests with one source: Burgdorfer. And that foundation rests on shaky ground. https://www.outsideonline.com/2395909/bitten-kris-newby-book-review

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